27. Februar 2026
In seinem Programm „Alles im Wunderland“ vergleicht Max Uthoff die Wunderland Alice mit uns selbst: In dem im Jahr 1865 erschienenen Kinderbuchklassiker von Lewis Caroll stößt nämlich die Titelfigur auf eine Vielzahl an Widersprüchen, die sich nicht auflösen lassen. Und auch wir müssen im 21. Jahrhundert diese Ambivalenzen des Lebens aushalten.
Doch worum geht es nun tatsächlich? Vielleicht um den Tod, Kaninchenlöcher und die Frage, wie wir das alles eigentlich aushalten? Vielleicht aber auch nicht. Vielleicht um die Frage, wer nutzloser für diese Gesellschaft ist, der Rechtsanwalt oder die FDP-Wählerin? Vielleicht aber auch nicht. Vielleicht wird der Wahnsinn unserer Zeit wieder wie gewohnt hinterhältig, absurd, linksextrem und albern aufgearbeitet. Vielleicht aber auch nicht. Vielleicht lüftet der Münchner Kabarettist dann sogar das Geheimnis, ob es sich bei seinem vorgefertigten Pressetext nur um den schamlosen Versuch handelt, Sie, liebe Kulturfans neugierig zu machen.