David Lübke
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Einlass: 19:00 Uhr
Wo der Mond die Erde küsst – Lieder vom Leben, Lieben und Sterben!
Davids Stimme ist eine, an die man sich sofort erinnert. Mit seinen Liedern, die zu Herzen gehen, hat der junge Liedermacher bei seinem Magazin3-Debüt 2022 und beim Folgeauftritt 2024 sein Publikum verzaubert und einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Mit seinem aktuellen Album „Wo der Mond die Erde küsst“ kehrt der junge Musiker aus Lemgo nun zurück in die Alte Saline. Mit Fahrtwind im Haar und einem Ziehen in der Brust singt David Lübke Songs, die den Aufbruch feiern. Mit ihnen spürt er dem Geheimnisvollen nach. Ganz pur, ohne Filter. Denn David sucht nicht nach Coolness, sondern nach Nähe. Wie früher reist er mit seiner Gitarre noch immer durchs Land und erzählt seine Geschichten. Wild und zart. Zeitlos und verbindend. Er klopft an Türen und öffnet Herzen. Ein moderner Vagabund, einfühlsam und dennoch kritisch. Und stillt damit ein tief liegendes Bedürfnis in diesen merkwürdigen, reizüberfluteten Zeiten, in denen er sich von Sehnsucht und Abenteuerlust leiten und sein Publikum daran teilhaben lässt. Mit der neuen Scheibe will er sie alle abholen: die Liebenden und politisch Stabilen, die Rastlosen und die Hoffenden. Seine wunderschönen Lieder kennen kein Alter, lehnen sich sanft auf gegen das Unrecht.
Als „Liedermacher auf der Walz“ machte er während der Coronazeit Furore. Sechs Monate war er 2021 unterwegs von der Ostsee bis zu den Bergen. Dort spielte er an Haustüren und auf der Straße und „sammelte“ dabei traditionelle Stücke. Diesen gab er eine individuelle Note, inspiriert von Abenden am Lagerfeuer oder am Küchentisch seiner spontanen Gastgeber:innen. Sein „Unterwegs nach Wien“ handelt von dieser Erfahrung.
Dank seiner enormen Kreativität, seiner ausdrucksstarken Stimme und seines großen Könnens an der Gitarre und am Banjo kann er sich seither über eine wachsende Fangemeinde freuen. Neben seinen feinen Arrangements sind es vor allem die Aussagekraft seiner Texte, die ihn zu einem der außergewöhnlichsten deutschen Liedermacher in der Tradition von Mey oder Wader machen.
David ist zweifelsfrei ein Romantiker. Im Titelsong seines Albums „Wo der Mond die Erde küsst ‟ singt David mit sachter Stimme über die sensible Magie zwischen Tag und Nacht, zwischen Alltag und Träumerei. Wichtig ist ihm die Wahrnehmung, im Politischen wie im Persönlichen. So erzählt er in „Hans und Sophie ‟ die Geschichte der Geschwister Scholl und mit „Mein eignes Glück‟ von sich.
Im Januar 2026 wurde das Album mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Juror Michael Laages würdigt es so:
„Alte Schule“ pur ist das; wie damals, als Reinhard Mey jung war… das ist das Markenzeichen des hannoverschen Sängers und Gitarristen David Lübke. […] Alles ist echt, auch das groß gedachte Gefühl vom Leben, Lieben und Sterben – klingt ganz einfach, ist aber sehr besonders.
Foto: Sandra Ludewig
Künstler:in
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David Lübke
David Lübke wuchs in Lemgo (Nordrhein-Westfalen) musikalisch auf. Auch sein Bruder Jakob (Gitarre, Bass) ist studierter Musiker. Als Jugendlicher mit Talent zum Schlagzeuger entdeckte er die Ikonen Bob Dylan, Joan Baez, Pete Seeger, Joni Mitchell, Cat Stevens für sich: „Das hat mich total berührt. Ich habe mir direkt eine Gitarre gekauft und angefangen, erste Lieder zu schreiben.‟
Nach dem Abitur reiste er ein halbes Jahr durch Irland, musizierte in Kneipen und sammelte Eindrücke, die er in seinen Kompositionen verarbeiten konnte. Es sollten noch viele Reisen auf die Grüne Insel folgen…
An der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover studierte er Jazzmusik. 2016 veröffentlichte er sein Debüt-Album „David Lübke“. „Irgendwo zwischen Hannes Wader und Reinhard Mey… seltsam aus der Zeit gefallen, aber gerade deswegen wie ein warmer Heimathafen, der zum Auslaufen ermutigt“ – mit diesen schönen Worten beschreibt ein „Lübke-Fan“ auf Facebook äußerst treffend den künstlerischen Mittzwanziger.
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