„Obacht Miller“ – Se return of se normal one!

Erinnern Sie sich noch an den Achim und den Jürgen? Rolf Miller hat Sie uns bereits bei seinem Auftritt Anfang Februar 2006 im Magazin 4 vorgestellt. „Kein Grund zur Veranlassung“ hieß sein damaliges Programm, für das er auch mit dem Deutschen Kleinkunstpreis 2006 ausgezeichnet wurde. Auf einer Kabarettbühne stand der Badener bereits 1991, und „Obacht Miller“ ist mittlerweile sein siebtes Bühnensolo. Das Publikum kennt ihn aber auch aus dem Fernsehen, denn er ist nicht nur beim Kabarett aus Franken eine fixe Größe, sondern auch ein gern gesehener Gast im Schlachthof oder in der Anstalt.

 

 

Bei der Verleihung des Deutschen Kabarettpreises 2011 wurde Rolf Miller als der „konsequenteste Minimalist auf deutschen Kabarettbühnen“ bezeichnet, und diese Einschätzung trifft den Nagel auf den Kopf. Und obwohl sich die Zeiten geändert haben, Miller bleibt – trocken wie eh und je, in seiner unnachahmlichen Selbstgefälligkeit.

Als Erfinder des Halbsatz-Phänomens kann er aber auch nicht anders. Denn mit seiner in odenwäldischer Mundart sprechenden Bühnenfigur erhebt er unfreiwilliges Gestammel zur Kunstform. Kein gesellschaftlich relevantes Thema ist vor seinen Phrasen sicher. Nichts scheint ihm fehlerfrei über die Lippen zu gehen, abrupt enden seine Sätze, seine Gedanken schlagen Purzelbäume, und doch sorgt diese Type damit für große Erheiterung bei seinen Zuhörer:innen. Der Satiriker, der als Requisiten stets nur einen Stuhl und eine Wasserflasche benötigt, erzeugt auch in seinem aktuellen Programm ein Chaos der verqueren Pointen, mit und ohne Dings, (ver)plappert sich ungeniert in bester Stammtischmanier bis in die Abgründe des menschlichen Daseins.

 

Den Meister des unfreiwilligen Humors hatten wir vor 15 Jahren mit einem Zitat angekündigt: „Es genügt nicht, sich keine Gedanken zu machen, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken“ (das zwar so nicht wörtlich vom großen Wiener Lyriker Karl Kraus stammt, ihm aber gerne zugeschrieben wird). Auf Rolf Miller passt es jedoch wie die Faust aufs Auge. Kommen Sie in seine Vorstellung und überzeugen Sie sich selbst davon!

 

Vorverkauf:     Kat.: 1 24 EUR (Sitzplatz)

                       Kat.: 2 21 EUR (Sitzplatz)

 

Abendkasse:  Kat.: 1 27 EUR (Sitzplatz)

                       Kat.: 2 24 EUR (Sitzplatz)

 

Ihr direkter Link zum Ticket: https://www.ticketscharf.de/AlleArtikel.html?View=AlleArtikel&SYS_PRP03_00_ID=226630

 

Weitere Informationen zum Künstler unter:

www.rolfmiller.de

Fotos: Sandra Schuck